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Kernleistung

Außerklinische Intensivpflege in München und Bayern

Spezialisierte pflegerische Versorgung für Menschen mit dauerhaft komplexem medizinisch-pflegerischem Bedarf – strukturiert, empathisch und interdisziplinär abgestimmt.

Bewertung 5,0 von 5 Sternen bei 11 Bewertungen
Ein Unternehmen der HOLLER MEDIC Medizinische Versorgung

Was bedeutet außerklinische Intensivpflege?

Außerklinische Intensivpflege beschreibt eine spezialisierte pflegerische Versorgung außerhalb der Klinik. Sie richtet sich an erwachsene Menschen, deren Gesundheitssituation eine engmaschige, oft kontinuierliche pflegerische Beobachtung, Unterstützung und Intervention erfordert. Grundlage ist immer eine ärztliche Verordnung sowie die medizinische Notwendigkeit dieser besonderen Versorgungsform.

Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Die pflegerische Versorgung wird nicht auf einer Intensivstation im Krankenhaus geleistet, sondern in einem geeigneten Wohnumfeld – etwa in der eigenen Wohnung, im Haus der Familie oder in einer speziell vorbereiteten Wohnform. Der Alltag findet damit im vertrauten sozialen Umfeld statt, während zugleich die notwendige fachliche Sicherheit gewährleistet bleibt.

24/7
Pflegerische Präsenz
1:1
Individuelle Planung
München
Zentrum & Bayern
5,0 ★
Bewertung Google

Für wen ist diese Versorgungsform geeignet?

Beatmung

Dauerhaft invasiv oder nicht-invasiv.

Tracheostoma

Komplexes Trachealkanülenmanagement.

Neurologisch

ALS, fortgeschrittene MS und ähnliche Verläufe.

Wachkoma

Schwere Bewusstseinsstörungen.

Post-Stroke

Komplexe Folgezustände nach Schlaganfall.

Instabile Lagen

Hoher pflegerischer Interventionsbedarf.

Typische pflegerische Aufgaben

Der konkrete Leistungsumfang wird individuell in einer Pflegeplanung festgelegt. Häufig gehören folgende Aufgabenbereiche zur außerklinischen Intensivpflege:

  • Beobachtung von Vitalfunktionen, Atmung und Bewusstseinslage;
  • pflegerische Begleitung von Beatmung, Tracheostoma und Absaugvorgängen;
  • Positionierung, Kontrakturprophylaxe und Mobilisation nach individuellem Plan;
  • Hygiene, Wundbeobachtung und Dokumentation;
  • Vorbereitung auf mögliche pflegerische Notfälle;
  • Kommunikation mit Angehörigen, Ärztinnen und Ärzten sowie Therapeutinnen und Therapeuten;
  • Anleitung und Unterstützung von Angehörigen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Außerklinische Intensivpflege ist immer Teil eines größeren Behandlungs- und Versorgungsgefüges. Wir arbeiten eng mit Hausärztinnen und Hausärzten, Fachärztinnen und Fachärzten, Kliniken, Sozialdiensten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie mit Sanitätshäusern zusammen. Medizinische Entscheidungen bleiben dabei stets in ärztlicher Verantwortung.

Rolle der Angehörigen

Angehörige sind ein wesentlicher Teil dieser Versorgungsform. Sie kennen den Menschen, seine Vorlieben, seine Gewohnheiten und seine Kommunikationsweisen. Wir binden Angehörige respektvoll ein, informieren über pflegerische Abläufe und bieten – bei Bedarf und im Rahmen der individuellen Vereinbarung – gezielte Anleitung an.

Der Weg zu einer Versorgung

Der Weg zu einer außerklinischen Intensivpflege ist selten linear und erfordert oft parallele Klärungen. Typische Schritte sind: das Erstgespräch, die pflegefachliche Einschätzung, die ärztliche Verordnung, die Prüfung und Genehmigung durch den Kostenträger, die Organisation von Hilfsmitteln und Medizinprodukten und schließlich die persönliche Pflegeplanung. Eine Anfrage stellt noch keine verbindliche Aufnahmezusage dar – die Versorgung hängt unter anderem vom individuellen Bedarf, der Region, den aktuellen Kapazitäten und der Genehmigung durch den Kostenträger ab.

Sicherheit, Qualität und Grenzen

Wir orientieren uns an anerkannten pflegefachlichen Standards und dokumentieren jede Schicht sorgfältig. Zugleich sind wir uns der Grenzen unseres Auftrags bewusst: Die medizinische Behandlung, die Diagnose und die therapeutischen Entscheidungen liegen in ärztlicher Verantwortung. Bei akuten medizinischen Notfällen gilt in jedem Fall der Rettungsdienst über die 112.

Häufige Fragen

Antworten auf typische Fragen

Außerklinische Intensivpflege richtet sich an Menschen mit dauerhaft hohem medizinisch-pflegerischem Bedarf, häufig verbunden mit Beatmung, Tracheostoma oder schweren neurologischen Erkrankungen. Sie umfasst eine deutlich engmaschigere Überwachung und in vielen Fällen eine kontinuierliche Anwesenheit qualifizierter Pflegefachkräfte. Die klassische ambulante Pflege deckt in der Regel geplante Einsätze mit definierten Leistungen ab.
Persönliches Gespräch

Lassen Sie uns Ihre Versorgungssituation persönlich besprechen.

Jede Intensivversorgung ist individuell. In einem ersten Gespräch klären wir den Bedarf, die aktuelle Situation und mögliche nächste Schritte.

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