Häufige Fragen
Antworten auf häufige Fragen
Wir sammeln hier die Fragen, die uns im Alltag am häufigsten gestellt werden – geordnet nach Themen.
Grundlagen
Außerklinische Intensivpflege ist eine spezialisierte pflegerische Versorgung außerhalb der Klinik für Menschen mit besonders komplexem medizinisch-pflegerischem Bedarf – etwa bei dauerhafter Beatmung, Tracheostoma oder schweren neurologischen Erkrankungen. Sie findet in der eigenen Wohnung oder einem geeigneten häuslichen Umfeld statt und wird von qualifizierten Pflegefachkräften erbracht. Grundlage ist eine ärztliche Verordnung sowie die Genehmigung durch den Kostenträger.
Aufnahme
Nein. Sie ist unverbindlich.
Beatmung
Ausschließlich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte.
Tracheostoma
Fachpersonal mit entsprechender Qualifikation, entsprechend ärztlicher Anordnung.
Weaning
Teilweise – abhängig von der ärztlichen Steuerung und der individuellen Situation.
Angehörige
Nein. Angehörige können im vereinbarten Umfang eingebunden werden, sind aber nicht dazu verpflichtet.
Kliniküberleitung
So früh wie möglich, sobald absehbar ist, dass eine außerklinische Intensivpflege benötigt wird.
Kosten
Bei medizinischer Notwendigkeit übernehmen in der Regel die Krankenkasse und – bei anerkanntem Pflegegrad – die Pflegekasse einen Teil der Kosten. Ob und in welchem Umfang, wird individuell geprüft.
Versorgung zuhause
Ausreichend Platz für Pflegebett, Medizinprodukte und Bewegungsflächen, geeignete Anschlüsse und hygienische Rahmenbedingungen.
Zusätzliche Pflegeleistungen
Nein. Sie werden individuell vereinbart.
Einsatzgebiet
Kernregionen sind München, Oberbayern und die Region Garmisch-Partenkirchen. Weitere Regionen prüfen wir individuell.
Kontakt und Erreichbarkeit
Telefonisch über die Zentrale, rund um die Uhr über die 24/7-Nummer und schriftlich über das Kontaktformular.
Schlaganfall
Nein. Nur bei besonders schweren Verläufen kann sie sinnvoll sein.
Palliative Begleitung
Nein. HOLLER MEDIC ist kein SAPV-Anbieter.
Persönliches Gespräch
Lassen Sie uns Ihre Versorgungssituation persönlich besprechen.
Jede Intensivversorgung ist individuell. In einem ersten Gespräch klären wir den Bedarf, die aktuelle Situation und mögliche nächste Schritte.
