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Für Angehörige

Intensivpflege für Angehörige verständlich erklärt

Eine neue Intensivpflegesituation kann Angehörige stark belasten. Wir erklären ruhig, strukturiert und ehrlich, was auf Sie zukommt – und welche Wege es gibt.

Bewertung 5,0 von 5 Sternen bei 11 Bewertungen
Ein Unternehmen der HOLLER MEDIC Medizinische Versorgung

Wenn sich alles verändert

Nach einem schweren Ereignis – einem Unfall, einem schweren Krankheitsverlauf oder einer neuen Diagnose – stehen Angehörige oft plötzlich vor Fragen, die ihnen bis dahin fremd waren. Häusliche Beatmung, ein Tracheostoma, die anstehende Krankenhausentlassung, die Kommunikation mit Kostenträgern: All das erzeugt Druck. Uns ist wichtig, dass Sie in dieser Zeit nicht das Gefühl haben, allein alles regeln zu müssen.

Was Sie erwarten dürfen

Ruhige Ansprache

Klare, geduldige erste Gespräche.

Klare Erklärungen

Ohne unnötigen Fachjargon.

Ehrliche Rückmeldung

Was möglich ist – und was nicht.

Passender Kanal

Kommunikation, wie es zu Ihnen passt.

Respekt vor Grenzen

Ihre Belastung wird ernst genommen.

Klare Zuständigkeiten

Wir sagen, wer wofür verantwortlich ist.

Fragen, die Angehörige häufig beschäftigen

Wir werden in Gesprächen häufig gefragt: Welche Rolle habe ich als Angehöriger noch? Muss ich Pflege selbst übernehmen? Wie viel Nähe darf ich zeigen, ohne im Weg zu sein? Was passiert im Notfall? Wer trifft Entscheidungen, wenn die betroffene Person das nicht mehr selbst kann? Wir versuchen, diese Themen offen zu besprechen und sinnvolle nächste Schritte zu benennen.

Vorbereitung des Zuhauses

Ein häusliches Umfeld für eine Intensivversorgung braucht Zeit. Wir besprechen, was räumlich, technisch und organisatorisch nötig ist. Wir zeigen realistisch auf, worauf Sanitätshäuser, Kostenträger und die Pflege achten müssen – ohne zu überfrachten.

Emotionale Belastung ernst nehmen

Es ist normal, in dieser Zeit erschöpft, überfordert oder traurig zu sein. Wir raten dazu, sich rechtzeitig Unterstützung zu holen, klare Grenzen zu setzen und die eigene Gesundheit nicht zu vergessen. Bei Bedarf weisen wir auch auf externe Angebote hin.

Fragen an einen Pflegedienst

Sie dürfen und sollten Fragen stellen, bevor Sie sich für einen Pflegedienst entscheiden. Sinnvolle Themen sind unter anderem: Erfahrung im Bereich Beatmung und Tracheostoma, Erreichbarkeit, Dokumentation, Zusammenarbeit mit behandelnden Ärztinnen und Ärzten, konkrete Ansprechpersonen. Wir beantworten diese Fragen offen.

Häufige Fragen

Antworten auf typische Fragen

Zuerst hilft es, einen Überblick über die aktuelle medizinische Situation, die geplanten Schritte und die beteiligten Ansprechpersonen zu bekommen. Danach lohnt es sich, Fragen zu sammeln und mit uns oder mit dem Sozialdienst der Klinik strukturiert zu besprechen.
Persönliches Gespräch

Lassen Sie uns Ihre Versorgungssituation persönlich besprechen.

Jede Intensivversorgung ist individuell. In einem ersten Gespräch klären wir den Bedarf, die aktuelle Situation und mögliche nächste Schritte.

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